Großenknetener Unterstützungseinheit trainiert für Großschadenslagen
Gemeinsame Übung der Feuerwehren Cloppenburg und Großenkneten
Am Mittwochabend absolvierte die neu aufgestellte „Überörtliche Unterstützungseinheit Großenkneten“ ihre erste gemeinsame Einsatzübung zusammen mit Kräften aus dem Landkreis Cloppenburg. Ziel war das Trainieren komplexer Einsatzlagen bei Großschadensereignissen.
Treffpunkt der angekündigten, im Ablauf jedoch geheim gehaltenen Übung war das Feuerwehrhaus Ahlhorn. Insgesamt fünf Fahrzeuge mit rund 35 Einsatzkräften aus allen vier Ortswehren der Gemeindefeuerwehr Großenkneten machten sich von dort aus auf den Weg nach Cloppenburg.
Auf dem Übungsgelände „Areal 51“ der Kreisfeuerwehr Cloppenburg erwartete die Kräfte ein realistisches Szenario mit einem ausrangierten Doppelstockwagen. Mehrere Personen mussten aus den Abteilen gerettet werden, zusätzlich galt es, eine unter dem Wagon eingeklemmte Person besonders schonend zu befreien. Parallel wurde ein dreifacher Löschangriff aufgebaut, um den Brandschutz sicherzustellen.
Das zweite Szenario stellte einen Wohnungsbrand mit mehreren vermissten Personen dar. Während der Menschenrettung kam es zusätzlich zu einem angenommenen Atemschutznotfall im Kellergeschoss. Unter erschwerten Bedingungen, sämtliche Atemschutzgeräteträger arbeiteten ohne Sicht, musste ein verunfallter Trupp durch den Sicherheitstrupp gerettet werden.
Beide Übungslagen konnten erfolgreich abgearbeitet werden und zeigten eindrucksvoll die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg.
Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Cloppenburg und Stadtbrandmeister Horst Lade für die Nutzung des hervorragend ausgestatteten Übungsgeländes sowie die Unterstützung bei der Durchführung der Übung.
Die „Überörtlichen Unterstützungseinheiten“ wurden geschaffen, um bei Großschadenslagen gezielt zusätzliche Einsatzkräfte bündeln zu können. Das Konzept wird inzwischen auch über die Grenzen des Landkreises Oldenburg hinaus aufmerksam verfolgt.