Generalversammlung 2025

Generalversammlung der Feuerwehr Cloppenburg
Samstagabend, 18 Uhr – eine Stunde früher als gewohnt – füllte sich der vertraute Saal Taphorn mit Feuerwehrkameraden und Kameradinnen sowie Gästen. Stadtbrandmeister Horst Lade begrüßte rund 150 Anwesende zur diesjährigen Generalversammlung. Der Saal war voll, die Stimmung großartig – feierlich, aber auch ein wenig emotional. Denn es war keine gewöhnliche Versammlung: Unser langjähriger stellvertretender Stadtbrandmeister Dieter Leuschner wird aus Altersgründen sein Amt niederlegen müssen. Am 28. Mai endet seine Amtszeit, und damit steht fest – es muss eine Wahl geben. Die Feuerwehr Cloppenburg braucht einen neuen stellvertretenden Stadtbrandmeister.
Wir durften zahlreiche Gäste begrüßen: Unser Bürgermeister – zugleich unser oberster Dienstherr – war ebenso dabei wie sein Stellvertreter Franz Stuke. Auch der erste Stadtrat Wigbert Grotjan und die Stadträtin Stefanie Lübbers waren anwesend. Zudem freuten wir uns über Vertreter des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der Johanniter und des Deutschen Roten Kreuzes sowie über unseren stellvertretenden Kreisbrandmeister Stefan Abshof.
Besonders geehrt fühlten wir uns durch die Anwesenheit unserer Ehrenfeuerwehrleute Hans-Jürgen Thurau sowie des ehemaligen Ordnungsamtsleiters Reinhard Riedl. Beide haben die Feuerwehr über Jahrzehnte hinweg begleitet und sind mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen bis heute eine Bereicherung für uns.

Begrüßung und Bericht des Stadtbrandmeisters
Nachdem Stadtbrandmeister Horst Lade die Gäste begrüßt hatte, gab er einen Rückblick auf das Feuerwehrjahr 2024. Mit insgesamt 269 Einsätzen war es wieder ein forderndes Jahr.
Der letzte Einsatz führte uns an einen Ort, an dem es schon einmal gebrannt hatte – in den rückwärtigen Bereich der Langen Straße. Ein Müllcontainerbrand forderte uns nur mäßig, doch bei vielen kamen Erinnerungen an den großen Innenstadtbrand von 2014 auf.
Besonders tragisch war ein Einsatz im November: Ein Feuer in einem Patientenzimmer eines Altenheims. Die Bewohnerin konnte leider nicht gerettet werden – ein Ereignis, das uns alle tief bewegt hat. Solche Einsätze sind glücklicherweise selten, belasten die Einsatzkräfte jedoch enorm. Hinzu kam, dass bei diesem Einsatz auch einige unserer Kameraden verletzt wurden.
Horst Lade berichtete außerdem über den Stand der Fahrzeugbeschaffungen: Die Baubesprechung für unser neues LF 20 ist abgeschlossen, aktuell wird noch über den Liefertermin diskutiert. Ob es tatsächlich Ende 2025 bei uns sein wird, bleibt abzuwarten – das Ordnungsamt ist aber dran. Auch die Ersatzbeschaffung für ein TLF 24/70 nimmt Fahrt auf, erste Gespräche laufen bereits. Inzwischen sind Tankgrößen im fünfstelligen Bereich keine Seltenheit mehr, sodass ein TLF 10.000 als Option im Raum steht.
Ein weiteres Dauerthema ist unser Umbau. Die Hauptarbeiten sind abgeschlossen, es stehen nur noch kleinere Nacharbeiten an. Für die Einweihung des Gebäudes wird bereits über einen Termin im September nachgedacht. Der zweite Bauabschnitt – die Sanierung der Hallenböden und des Hofes – wurde auf 2026 verschoben. Damit können wir erst einmal etwas durchatmen.
Grußwort des Bürgermeisters
Bürgermeister Neidhard Varnhorn würdigte in seiner Ansprache die Arbeit der Feuerwehr Cloppenburg und betonte die Bedeutung ihres Engagements für die Stadt. Wer in Cloppenburg lebt, kann sich darauf verlassen, dass Hilfe kommt – schnell, professionell und selbstlos.
Mit 269 Einsätzen im vergangenen Jahr, darunter 60 Brände und 121 technische Hilfeleistungen, habe die Feuerwehr erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig ihr Einsatz für die Sicherheit der Stadt ist. Besonders der Einsatz beim Brand im Pius-Stift habe gezeigt, mit welchem Mut und welcher Entschlossenheit die Kameradinnen und Kameraden unter schwierigsten Bedingungen Menschenleben retten.
Ein besonderer Dank galt nicht nur den Einsatzkräften, sondern auch all jenen, die im Hintergrund für eine reibungslose Organisation sorgen – sei es in der Ausbildung, der Wartung von Geräten oder der Einsatzvorbereitung.
Die Stadt stehe weiterhin fest an der Seite der Feuerwehr und investiere kontinuierlich in moderne Ausstattung. 2024 wurden unter anderem neue Defibrillatoren, moderne Funktechnik und neue Einsatzbekleidung angeschafft. Auch der Umbau des Feuerwehrhauses schreitet voran: Der neue Gebäudeteil ist fertiggestellt, die Befehlsstelle modernisiert, und als nächste Maßnahme steht der Austausch der Fußböden in der Fahrzeughalle an.
Zum Abschluss seiner Rede sprach der Bürgermeister den Feuerwehrleuten seinen größten Respekt aus. Sie seien diejenigen, die ausrücken, wenn andere weglaufen, und damit eine unverzichtbare Säule der Stadtgesellschaft. Er wünschte ihnen eine möglichst ruhige und unfallfreie Zeit, aber vor allem stets eine sichere Heimkehr aus ihren Einsätzen.
Bericht des Schriftführers Torsten Kern
Im Jahr 2024 wurde die Feuerwehr zu insgesamt 269 Einsätzen alarmiert. Dazu gehörten 42 Kleinbrände, drei Fehlalarme und 73 Einsätze aufgrund von Brandmeldeanlagen, von denen sich 67 als Fehlalarme herausstellten. Auch private Rauchmelder führten zu Einsätzen, insgesamt 16 Mal, wobei 13 davon Fehlalarme waren. Technische Hilfeleistungen machten mit 122 Einsätzen einen großen Anteil aus, darunter 16 Verkehrsunfälle – eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren.
Besonders erwähnenswert war der Brand des Anbaus der Brandruine Cloppenburger Land, es war der dritte Einsatz an dieser Stelle. Dieses Mal war die Kegelbahn betroffen. Brenzlich war der Dachstuhlbrand in der Thorner Straße. Darüber hinaus beschäftigten uns Hochwasser im Januar und Stürme im August.
Feuerwehren unterstützen sich gegenseitig bei größeren Lagen. Unsere Feuerwehr benötigte in acht Fällen die Hilfe benachbarter Wehren und leistete ihrerseits 14 Mal Unterstützung in Nachbargemeinden.
Neben Einsätzen wurden zahlreiche Ausbildungen, Übungen und Sicherheitswachen durchgeführt. Insgesamt wurden 15.675 Stunden geleistet, was pro Mitglied 154 Stunden bedeutet. Hochgerechnet entspricht das etwa 9 Vollzeitarbeitsplätzen.
Zum 31.12.2024 zählte die Feuerwehr 102 aktive Mitglieder, darunter 97 Männer und 5 Frauen. Zur Passivenwehr gehörten 16 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr hatte 15 Mitglieder und die Jugendfeuerwehr 17. In der Altersabteilung waren 16 Mitglieder aktiv. Es gab vier Neueintritte sowie vier Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr. Zwei Kameraden haben die Feuerwehr verlassen, einer wechselte in die passive Abteilung, ein weiterer in die Altersabteilung. Leider mussten wir auch den Verlust von zwei Kameraden verzeichnen.
Ein besonderes Ereignis war die feierliche Einweihung des neuen Einsatzleitwagens 1 (ELW 1), der nun offiziell im Einsatzdienst steht.

Aufnahmen in die Wehr und Beförderungen
Die Aufnahmen in die Wehr und die Beförderungen sind jedes Jahr ein Highlight der Generalversammlung. Während im vergangenen Jahr ein regelrechter Sternenregen stattfand, fiel er dieses Jahr etwas bescheidener aus – eher ein Schauer als ein Regen. Doch das schmälert die Bedeutung der Ehrungen keineswegs. Die Freude ist immer groß, jeder, der nach vorne tritt, wird mit Applaus bedacht, und die gesamte Feuerwehrgemeinschaft feiert die neuen Ernennungen und Beförderungen.
Drei Neueinsteiger wurden offiziell zu Feuerwehrmann-Anwärtern ernannt und treten damit ihren Dienst in der Feuerwehr an. Klaus Arnke, Lukas Benz und Manuel Gotti verstärken nun die Reihen der Einsatzkräfte.
Auch die Beförderung zum Feuerwehrmann war für die Kameraden ein verdienter Schritt. Durch ihren engagierten Einsatz und ihre Qualifikation konnten sich Marcel Apelganz, Justus Busse, Falko Fenske, Lukas Herdt, Maik Kasami, Tyler Laskowski, Max Münzebrock und Michael Rauch den nächsten Dienstgrad sichern.
Den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gingen zudem Niklas Lohr, Ina Pollmann und Maximilian von Hammel, die nun den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann bzw. Oberfeuerwehrfrau tragen.
Jede Beförderung ist eine Anerkennung für die geleistete Arbeit und den unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehr. Mit Stolz traten die Kameraden nach vorne, nahmen ihre Urkunden entgegen – und für einige gab es auch neue Sterne auf die Schulter.



Sebastian Leuschner wird stellvertretender Stadtbrandmeister
Es war schon lange klar – und es war auch eine eindeutige Angelegenheit: Der neue stellvertretende Stadtbrandmeister heißt wieder Leuschner. Dieters ältester Sohn, Sebastian, in Feuerwehrkreisen hervorragend bekannt und vernetzt als Mitarbeiter in der Feuerwehrtechnischen Zentrale, wird die Nachfolge seines Vaters antreten.
Die Wahl fand selbstverständlich geheim statt, und Sebastian erzielte mit 93 % Ja-Stimmen ein überzeugendes Ergebnis.
Sebastian, wir gratulieren dir herzlich und freuen uns, dass wir auf dieser wichtigen Position dich als erfahrenen und kompetenten Kameraden haben.




Ehrungen für Dieter Leuschner und Patrick Moormann
Ehrungen sind immer etwas ganz Besonderes – sie sind eine Anerkennung für außergewöhnliche Leistungen und langjähriges Engagement. In diesem Jahr durften zwei unserer Kameraden eine besondere Auszeichnung entgegennehmen:
Dieter Leuschner war beeindruckende 20 Jahre lang in der Führung unserer Feuerwehr aktiv. Schon früh engagierte er sich als Ausbilder im Bereich Atemschutz und war über die Jahre hinweg eine verlässliche Stütze. Sein außergewöhnlicher Einsatz wurde nun auch vom Kreisfeuerwehrverband gewürdigt – er erhielt die Verdienstmedaille mit Bandschnalle des Kreisfeuerwehrverbandes.
Patrick Moormann ist nicht nur für die musikalische Untermalung auf dem Cityfest bekannt, sondern leistet seit 18 Jahren eine unverzichtbare Aufgabe für unsere Feuerwehr: Er organisiert und koordiniert die Hydrantenkontrollen und sorgt dafür, dass wir uns jederzeit auf unsere Wasserversorgung verlassen können. Für diesen wichtigen und stetigen Einsatz wurde er mit der bronzenen Verdienstmedaille mit Bandschnalle ausgezeichnet.
Beide Ehrungen sind mehr als verdient – wir gratulieren herzlich und freuen uns mit unseren Kameraden!
Neuigkeiten aus der Kreisfeuerwehr
Unser stellvertretender Kreisbrandmeister Stefan Abshof überbrachte Neuigkeiten aus der Kreisfeuerwehr und informierte über das seit November in Kraft getretene neue Niedersächsische Brandschutzgesetz. Eine wesentliche Änderung betrifft Dienstgrade und Uniformen. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, dass 2025 keine Anpassungen erfolgen. Die Umsetzung beginnt 2026, und bis 2027 sollen alle Feuerwehren gleichzeitig auf die neuen Uniformen wechseln. Diese Vereinbarung wurde gemeinsam mit den Bürgermeistern getroffen, um eine einheitliche Einführung zu gewährleisten.
Abshof warb außerdem für das Bezirkszeltlager in Delmenhorst. Zudem berichtete er über den aktuellen Zustand des Kreisfeuerwehrtags, dessen bisheriges Konzept – ein geselliger Samstagabend mit Musik und ein Wettkampf am Sonntag – derzeit überprüft wird. Es wird geprüft, ob Anpassungen erforderlich sind, da das bisherige Modell an Attraktivität zu verlieren scheint.
Positiv hervorzuheben ist die Gründung neuer Jugendfeuerwehren in Lastrup und Emstek – eine erfreuliche Entwicklung für die Nachwuchsarbeit in der Kreisfeuerwehr.
Rückblickend auf das vergangene Jahr wurden insgesamt rund 2.000 Einsätze bewältigt. Auffällig ist der Anstieg von technischen Hilfeleistungen sowie Fehlalarmen. Besonders betonte Abshof die psychische Belastung durch schwere Einsätze. Er erinnerte an ein Brandereignis, bei dem eine Frau ums Leben kam, sowie an einen verheerenden Unfall im Nordkreis mit fünf Todesopfern und erschütternden Szenen. Er appellierte eindringlich an alle Kameradinnen und Kameraden, bei Bedarf die vorhandenen Hilfsangebote zu nutzen. Im Bedarfsfall steht professionelle Unterstützung zur Verfügung.
Bericht der Kinderfeuerwehr Cloppenburg
„2024 war ein Jahr voller Highlights für unsere Kinderfeuerwehr!“ Mit diesen Worten blickt Sebastian Böhm, Leiter unserer Kinderfeuerwehr, auf das vergangene Jahr zurück. 15 Kinder waren dabei – 14 Jungs und ein Mädchen –, und insgesamt wurden beeindruckende 821,37 Dienststunden geleistet.
Doch nicht nur die Zahlen beeindrucken, sondern auch die Erlebnisse. „Wir haben viel erlebt, viel gelernt und natürlich jede Menge Spaß gehabt!“ erzählt Böhm. Besonders stolz ist er auf die sechs Kinder, die beim Brandfloh angetreten sind und großartig abgeschnitten haben. „Für uns ist das eine super Möglichkeit, den Kids spielerisch wichtiges Feuerwehrwissen zu vermitteln – und sie waren mit Feuereifer dabei!“
Auch das Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehr bleibt in bester Erinnerung: „Lagerfeuer, Action und Teamgeist – das war einfach großartig!“ Ebenso wie der Serengeti-Park-Ausflug, bei dem mal nicht Feuerwehrautos, sondern wilde Tiere im Mittelpunkt standen.
Ein weiteres Highlight war die Verkehrserziehung mit der Polizei, bei der den Kindern gezeigt wurde, wie sie sicher durch den Straßenverkehr kommen. Und natürlich die große Flämmchen-Prüfung im Dezember, bei der 15 Kinder bewiesen haben, was sie im Laufe des Jahres gelernt haben.
Ein besonderer Moment: Die Verleihung des Ehrenlöschzwerges – und das anschließende Eis mit dem Bürgermeister. „Der hat sein Wort gehalten!“, lacht Böhm. „Die Kids waren begeistert – und das zeigt, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird.“
Dankbar zeigt sich Böhm auch für die Unterstützung durch Almut Opolka sowie Christian und Regina Liedmann vom HotSound-Store, die mit ihrer Spende zur Wimpel-Übergabe beigetragen haben. „Solche Gesten sind einfach unbezahlbar – ein großes Dankeschön an alle, die uns unterstützen!“
Zum Abschluss fasst Böhm zusammen: „Wir haben neue Freundschaften geschlossen, als Team super zusammengearbeitet und freuen uns jetzt auf 2025 – da haben wir schon wieder einige coole Sachen geplant!“
Bericht der Jugendfeuerwehr
Phillip Wehkamp ließ das Jahr 2024 der Jugendfeuerwehr Cloppenburg Revue passieren – ein Jahr voller Action, Teamgeist und großartiger Erlebnisse. Gleich zu Beginn stand nach den Winterferien der sportliche Start an. Im März folgte das traditionelle Osterfeuer, bevor im Mai das Pfingstzeltlager in Scharrel zum Highlight wurde. Bei bestem Wetter genossen die Jugendlichen die Gemeinschaft, freuten sich über zahlreiche Besucher und lobten das hervorragende Essen.
Auch Cityfest und Nikolausumzug waren feste Programmpunkte. Doch der absolute Höhepunkt war die bestandene Leistungsspange in Hohenkirchen – ein verdienter Erfolg, der Wehkamp besonders stolz machte.
Die Jugendfeuerwehr zeigte vollen Einsatz: 3390 Stunden wurden insgesamt geleistet, davon 1245 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung, dazu Sport, Jugendarbeit, Verwaltung und das Zeltlager. Diese Zahlen belegen das enorme Engagement der Mitglieder.
Zum Jahreswechsel zählte die Jugendfeuerwehr Cloppenburg 18 Mitglieder, darunter 16 Jungen und 2 Mädchen. Wehkamp betonte, dass die Jugendfeuerwehr weit mehr als eine Vorbereitung auf den aktiven Dienst ist – sie vermittelt Werte wie Teamgeist, Verantwortung und Zusammenhalt. Viele Freundschaften entstehen hier und bleiben oft über die Jugendzeit hinaus bestehen.
Zum Schluss richtete Wehkamp seinen Dank an die Feuerwehrführung, den Förderverein und alle Unterstützer. Ohne sie wären viele Aktivitäten nicht möglich. Mit Vorfreude blickte er auf 2025 – ein weiteres Jahr voller spannender Herausforderungen und Erlebnisse!

Bericht der Altersabteilung
Vorgetragen vom nicht mehr ganz neuen Präsidenten Ralf Bergmann – und wie zu erwarten, kurzweilig und unterhaltsam. Für Ralf war es die Premiere in dieser Funktion auf der Generalversammlung, da er im letzten Jahr nicht anwesend war. Dabei hat er mit einem Augenzwinkern erzählt, wie er mehr oder weniger in dieses Amt „geschoben“ wurde. Es soll eine Kohlfahrt in der Gemeinde Cappeln gewesen sein, als man die Gunst der Stunde nutzte. Und als Ralf, nach dem Genuss von Kirschen nicht mehr ganz werffähig, gefragt wurde, ob er das Präsidentenamt übernehmen wolle, habe er wohl benommen „Ja“ gesagt. Eine Wahl, die sich als gut erwiesen hat.
In seinem Bericht konnte er vermelden, dass die Altersabteilung derzeit 16 Mitglieder umfasst, die sich mal mehr, mal weniger stark am Mittwochabend einfinden. Auf seine Nachfragen hin können wir ihm versichern: Die Altersabteilung ist und bleibt ein fester Bestandteil unserer Wehr – immer herzlich willkommen.
Doch es gab auch traurige Momente. Drei Mitglieder der Altersabteilung sind im letzten Jahr verstorben: Unser Ehrenstadtbrandmeister Kurt Lade, Wolfgang Meyer, der viel zu früh von uns gegangen ist, und Hans Dieter Stratmann.
Unterm Strich: Ein kurzer, knackiger Bericht von Alterspräsident Ralf Bergmann – mit genau der richtigen Mischung aus Humor und Ernst.
Walter Sieveke setzt den Schlusspunkt
Walter Sieveke, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Cloppenburg-Vechta, hatte das Schlusswort der Veranstaltung – und man konnte ihm eine große Wertschätzung für unsere Arbeit entnehmen. Es wäre fast naheliegend zu denken, dass er ebenso gerne Feuerwehrmann geworden wäre, doch sein Weg führte ihn zur Polizei – sicherlich eine ebenso gute Entscheidung.
Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei läuft stets reibungslos und vertrauensvoll, wofür wir sehr dankbar sind. Mit seinem Schlusswort hat Walter Sieveke nicht nur unsere Arbeit gewürdigt, sondern auch die Wertschätzung der übrigen Gäste zum Ausdruck gebracht. Ein kurzweiliges, wertschätzendes Schlusswort – vielen Dank dafür!